
Dominikanische Republik A-Z
| Auto | Wer auf der Dominikanischen Republik Autofahren möchte ist sich einer Herausforderung sicher. Hier gilt - wie in anderen Ländern oftmals: der Stärkere hat Vorfahrt. Fahren Sie also bedächtig und vorausschauend. Achten Sie auf Bodenschwellen, denn die sind häufig und auch oft erst spät zu erkennen, wobei bisweilen eine Vollbremsung nötig wird. Daran sollte man auch denken, wenn man anderen Autos folgt. Rote Ampeln werden nicht immer als solche erkannt, grüne Ampeln heißt nicht, daß keiner aus der Einfahrtsstraße kommen kann. Ähnliches gilt für Blinklichter, Abblendlicht und Hupen. Apropos Hupen: diesem Hobby geht hier jeder nach, und man merkt auch nach einer Weile, daß es in verschiedenen Situationen (z.B. beim Überholen) durchaus sinnvoll ist. Mietwagen sind recht teuer, was u.a. damit zusammenhängt, daß die Autos eingeführt werden müssen und einer Steuer unterliegen. Die meisten internationalen Firmen sind an den Flughäfen vertreten sowie in Santo Domingo selbst. Das Mindestalter für den Verleih ist 25 Jahre. Prüfen Sie genau die Vertragskonditionen und den Versicherungsschutz. Auch sollte man sich einen detaillierten Zustandsplan vom Auto vor Fahrtantritt geben lassen (hier gibt es häufig Betrug, indem bereits zuvor bestehende Schäden bei Rückgabe berechnet werdne). Zumeist werden Sie gebeten werden einen Blanco-Beleg Ihrer Kreditkarte zu unterschreiben. Wir empfehlen Ihnen, einen Mietwagen von Ihrem Heimatland aus zu buchen. Im Falle von Rechtsstreitigkeiten (Rechnung, Unfall, etc) ist dann der Gerichtsstand Ihr Wohnland, wodurch teure Anwalt- und Reisekosten im Falle eines Rechtsstreites vermieden werden können. Kreditkarten sind für Mietwagenverträge unerläßlich. Auf der Dominikanischen Republik ist der nationale (z.B. deutscher) sowie der internationale Führerschein anerkannt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Baden | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Botschaft |
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| Einkaufen / Shopping |
Auf der Dominikanischen Republik werden Preise grundsätzlich verhandelt. Touristen werden Artikel zumeist teuer angeboten, und wer hier nicht verhandelt, der zahlt bisweilen mehr als in Deutschland. Für Reisende, die das Handeln und Feilschen erlernen oder verbessern möchten gibt es seit 2009 eine nette Urlaubslektüre "Handeln & Feilschen im Urlaub". Sie gibt viele Tipps und Tricks beim Verhandeln im Bazar und im Geschäft. Flohmärkte möchhten wir insbesondere zwei herausstellen, die beide in Santo Domingo zu besuchen sind: zum einen La Pulga am Centro de los Héroes. Hier ist jedoch eher das bunte Treiben als die eigentlichen Verkaufsartikel interessant. Er findet jeden Sonntagmorgen statt. Zum anderen - ebenfalls Sonntagmorgens (nicht regelmäßig) - El Rastro, in der Nähe des Kolumbus Palastes. Hier kann man Münzen und andere Antiquitäten aus der Karibik erstehen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Einreise | Der Reisepass muß bei Einreise noch mindestens 3 Monate lang gültig sein, Kinder unter 16 Jahen benötigen einen Ausweis mit Foto. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geld | Wenn Sie den Kurs ganz genau vor Ihrer Reise einsehen möchten, empfehlen wir Ihnen die Seiten www.waehrungsrechner.de. Die Landeswährung darf nicht ausgeführt werden und ist auch außerhalb der Dominikanischen Republik nicht mehr tauschbar. Man kann zwar die inzwischen recht unpraktisch gewordenen Reiseschecks mitnehmen, aber durch die Einführung von bargeldlosem Zahlen durch z.B. die EC Karte (was auch mit Geheimzahl auf der Dominikanischen Republik möglich ist), nehmen auch zunehmend Banken bzw. Hotels die die Reiseschecks nicht mehr so gerne entgegen. Sie sind allerdings noch immer das sicherste Mittel für den Reisenden - zumendest wenn er keinen Fehler macht. Ansonsten empfehlen wir, Geld vor Ort in der Bank mit der Kreditkarte zu tauschen. Alle gängigen Kreditkarten (Mastercard, Visa, American Express) werden in Hotels, Restaurants und den meisten, v.a. touristischen Geschäften akzeptiert. Passen Sie aber genau auf Transaktionsgebühren auf, denn die sollten nicht bezahlt werden (außer dem, was die Kreditkartenfirma in Rechnung stellt - i.d.R. 1%). Wer Geld auf der Straße wechselt, handelt illegal und muß sehr häufig damit rechnen betrogen zu werden. Die Öffnungszeiten der Banken sind Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr. Vor der Abreise kann man einen Restbetrag der Landeswährung bis 30% des ursprünglich getauschten Betrages zurücktauschen, allerdings nur bei Banken und Hotels, die eine Genehmigung der Zentralbank haben. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Feste & Feiertage |
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| Flugzeit | Die Flugzeit in die Dominikanische Republik beträgt von Deutschland aus etwa 9 Stunden. In Abhängigkait vom Flughafen, können es 20 Minuten mehr oder weniger sein. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fotografieren | Die Dominikanische Republik hat viel an Motiven zu bieten, beginnend mit den schönsten Sandstränden über wunderschöne Berglandschaften bis hin zu einzigartigen Personenaufnahmen. Wer Menschen fotografiert, sollte zuvor um Erlaubnis bitten. Dann allerdings laassen sich die Dominikaner zumeist gerne ablichten. Ersatzbatterien, Digitalkameras oder andere spezielle Ausrüstungsgegenstände sind recht schwer zu bekommen, und wenn dann sind sie teuer. Sollten Sie mit einer Digitalkamera fotografieren, dann schauen Sie sich den Fotografie-Guide an. Achten Sie beim Kauf von Filmen darauf, daß das Haltbarkeitsdatum nicht überschritten wurde und daß sie kühl gelagert wurden. Foto- und Filmverbot bestehen für die folgenden Einrichtungen: Militär- und Industrieanlagen, Flughäfen, Bahnhöfe, Brücken und Rundfunkanlagen. Wer den Film nicht herausgerissen bekommen möchte und den Nachmittag nicht auf der Polizeistation verbringen möchte, der hält sich also hierbei lieber zurück. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Frauen alleine | Es kann schon mal vorkommen, dass man als Frau auf der Dominikanischen Republik belästigt wird, insbesondere wenn man sich nicht vorsieht. Das passiert auch einheimischen Frauen, mit dem Unterschied, daß diese zumeist wissen, wie sie zu reagieren haben. In den Touristenanlagen ist man i.A. frei von Belästigungen. Wer jedoch "oben ohne" (ist eigentlich verboten, wird jedoch oft geduldet) liegt, der darf sich über Belästigungen nicht beschweren. Nachts sollte man v.a. in Santo Domingo nicht zu auffällig spazieren gehen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medizin / Gesundheit | Grundimpfungen, die auch für Deutschland gelten, sollten Sie vor jeder Reise überprüfen lassen. Im allgemeinen sollten Sie zudem gegen die folgenden Krankheiten geschützt sein: Hepatitis A und B, Tetanus, Polio, Diphterie, evtl. Typhus und Malaria (v.a. im Landesinneren und Haiti) ebenfalls berücksichtigt werden. Wir empfehlen allerdings sich gut zu überlegen, ob Sie Malaria-Prophilaxen einnehmen; sie sind i.d.R. sehr anstrengend für den Körper und schützen bisweilen nur bedingt. Wir empfehlen mindestens, diese für den Notfall mitzunehmen. Auch wenn in den letzten Jahren vermehrt Malaria , v.a. in der Region von Punta Cana, aufgetreten ist, sind die Chancen auf Malaria rel. gering. Nehmen Sie in jedem Fall ein Mückenmittel mit und tragen Sie abends lange Kleidung. Außerdem besteht ein erhöhtes Dengue-Risiko, ebenfalls durch Mücken übertragen. Diese sind tag- und nachtaktiv während die Malariamücken dämmerungs- und nachtaktiv sind. Für Ihre Gesundheit tragen Sie jedoch selbst die Verantwortung, von daher empfehlen wir Ihnen, sich frühzeitig mit einem guten Arzt oder dem Tropeninstitut (z.B. in Hamburg) in Verbinddung zu setzen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Reisezeit | Die beste Reisezeit ist in den Wintermonaten, d.h. von November bis April. Dabei ist wahrscheinlich der beste Monat der März, allerdings nur dann, wenn er nicht in die Osterferien fällt. Bitte lesen Sie insbesondere noch die Einzelheiten zum Wetter, denn das Klima ist tropisch | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Religion | Fast die gesamte Bevölkerung der Dominikanischen Republik gehört der römisch-katholischen Religion an. Weitere etwa 3.000 Menschen gehören dem jüdischen bzw. dem protestantischen Glauben an. Noch heute ist die Begeisterung zu spüren, den die Bevölkerung aufgrund des Papstbesuches von 1992 ausstrahlt. Neben der eigentlichen Religion sind Aberglaube und Vudú ebenfalls sehr verbreitet. Sie kamen durch den einstigen Sklavenhandel ins Land und haben heute noch in vielen Familien eine große Bedeutung. Im Nachbarland Haiti ist der Vudú jedoch noch stärker ausgeprägt als auf der Dominikanischen Republik. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sicherheit |
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| Strom | Auf der Dominikanischen Republik beträgt die Stromspannung beträgt 110/120 Volt (in einigen Hotels auch 220 Volt verfügbar). Man benötigt jedoch einen amerikanischen Flachstecker, wobei auch hier wiederum einige Hotels den Euro-Stecker standardmäßig anbieten, bzw. einen Adapter vor Ort herausgeben. Stromausfälle sind keine Seltenheit, die Hotels haben aber i.d.R. einen Stromgenerator, der dann angeschaltet wird, wenn der Strom ausfällt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telefon | Die Vorwahl für die Dominikanische Republik ist +1809. Das wäre also von Deutschland aus 001.809... Für Telefonate und/oder den Zugang ins Internet sollte man sich vor Reiseantritt beim Mobilfunkprovider nach den anfallenden Roaminggebühren erkundigen. Unter Umständen empfiehlt sich dann ein so genanntes Dual SIM Handy mit dem sich zwei unterschiedliche SIM-Karten nutzen lassen. Je nach Tarif und Zugang wählt man die günstigere SIM-Karte aus und kann möglicherweise sehr viel Geld sparen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verkehr | Von den etwa 30 Landepisten auf der Dominikanischen Republik sind nur etwa 6 für den internationalen Flugverkehr von Bedeutung. 1. Internacional de las Américas (Santo Domingo), 2. Herrera (Santo Domingo), 3. Cajuiles (Punta Cana), 4. Barahona (im Süden), 5. Gregorio Luperón (Puerto Plata) 6. Santiago de los Caballeros. Im ganzen Land existieren gute Straßen, die es zulassen, daß man quasi überall hin kommt, wo man hin möchte. Dabei gibt es quasi drei Hauptstraßen, die alle von Santo Domingo abgehen: Die Autopista Duarte, die in Richtung Norden führt, die Carretera Sánchez, die in Richtung Süden und Südwesten führt, und die Carretera Mella, die in den Südosten führt. Weitere Carreteras existieren im ganzen Land, und sind zumeist mit den drei genannten verbunden. Durch die sind die alle größeren Ortschaften auf der Dominikanischen Republik miteinander verbunden. Der öffentliche Verkehr wird zumeist durch Metro-Busse, Guaguas (Minibusse), Taxis oder kleine Moto Conchos bewältigt. Die Guaguas sind dabeei wahrscheinlich die originellsten, denn sie sind kleine VW-Busse oder japanische Modelle, die zwischen größeren Orten wie Puerto Plata, Santo Domingo, Higüey, Samaná etc. pendeln und so viele Leute wie möglich von der Straße einsammeln. Hier bekommt man einen guten Einblick in die einheimische Busfahrten, die oft ein Erlebnis sind. Metro-Busse sind klimatisiert und pendeln nur zwischen den großen Orten wie Santo Domingo und Puerto Plata. Die einheimischen Busse sind günstig, halten jedoch häufig an Haltestellen, die man als Europäer als solche bisweilen nicht erkennen würde. In den meisten Hotels befinden sich jedoch fast rund um die Uhr Taxis, die vorgegebene Tarife verlangen. Am besten fragt man nach dem Preis zuvor in der Hotelrezeption. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Trinkgeld | In der Regel wird es gehalten wie in Europa auch, wobei das Verhältnis gewahrt bleiben sollte. Ein Taxifahrer bekommt üblicherweise 5-10% des Fahrpreises, in Restaurants ist nichts bis ebenfalls 5% üblich. Der Kofferträger bekommt 1/2 bis höchstens 1 Euro. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Vorbereitung | Reisen macht mehr Spaß, wenn man sich über das Urlaubsland informiert und sich etwas vorbereitet hat. Das gilt natürlich auch für die Dominikanische Republik. Im Buchhandel und im Internet findet man unzählige Reiseführer. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass man die aktuellste Auflage bekommt. Daneben sind Filme eine gute Vorbereitung für den Urlaub in die Dominikanische Republik, auch die sind im Buchhandel oder im Internet erhältlich. Damit wird man mit stimmungsvollen Bildern auf den kommenden Urlaub eingestellt. Zudem sollte auch ein kleines Lexikon Deutsch-Spanisch / Spanisch-Deutsch zur Vorbereitung nicht fehlen, denn die Landessprache ist Spanisch (auch wenn das Spanisch der Dominikanischen Republik seine Eigenheiten hat). | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zeit | Die Dominikanische Republik liegt im Winter 5 Stunden hinter unserer Zeit (MEZ), im Sommer 6 Stunden. Die Flugzeit von Deutschland beträgt etwa 11 Stunden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zigarren | Die Zigarren der Dominikanischen Republik haben nie den Bekanntheitsgrad erreicht - nicht mal annähernd - wie die aus dem benachbarten Kuba. Das, obwohl hier viel der kubanischen Zigarrenkompetenz landete. Bei Kennern sind die dominikanischen Zigarren jedoch sehr geschätzt, denn sie stehen den kubanischen in ihrer Qualität kaum nach, sind dafür auch noch ungleich billiger. Eine der berühmten Zigarren aus der Dominikanischen Republik ist beispielsweise die Davidoff. Man kann die Plantagen und die Drehereien durchaus besuchen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zoll | Einfuhr nach Deutschland: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250Gramm Rauchtabak; 1 Liter Spirituosen (> 22% Alkoholgehalt) oder 2 Liter (< 22% Alkoholgehalt) oder 2 Liter Schaum- bzw. Likörweine; 2 Liter Wein; 500 Gr. Kaffee oder 200 Gr. löslicher Kaffee; 50 Gr. Parfüm und 0,25 Liter Eau de toilette; Waren im Wert von maximal 350 Mark. Einfuhr nach Deutschland von Produkten geschützter Tierarten ist verboten. Ausreise aus der Dominikanischen Republik: Unbehandeltes Gold, Mineralgesteine (z.B. roher Larimar oder Bernstein) dürfen nicht ausgeführt werden, ebenso Korallen und Meeresschnecken etc. Verarbeitetes Gold stammt übrigens zumeist aus der dominikanischen Mine La Rosaria. |
